Draw the curtain back for Venus

phoebebishopwright:

Guerrilla Girls.

Untitled.

Since their inception in 1984 the Guerrilla Girls have been working to expose sexual and racial discrimination in the art world, particularly in New York, and in the wider cultural arena. The group’s members protect their identities by wearing gorilla masks in public and by assuming pseudonyms taken from such deceased famous female figures as the writer Gertrude Stein (1874-1946) and the artist Frida Kahlo (1907-54). They formed in response to the International Survey of Painting and Sculpture held in 1984 at the Museum of Modern Art, New York. The exhibition included the work of 169 artists, less than 10% of whom were women. 

(Source: evolutionists, via wirsindkleinerdrei)

You do not have to be good.
You do not have to walk on your knees
for a hundred miles through the desert repenting.
You only have to let the soft animal of your body
love what it loves.
Tell me about despair, yours, and I will tell you mine.
Meanwhile the world goes on.
Meanwhile the sun and the clear pebbles of the rain
are moving across the landscapes,
over the prairies and the deep trees,
the mountains and the rivers.
Meanwhile the wild geese, high in the clean blue air,
are heading home again.
Whoever you are, no matter how lonely,
the world offers itself to your imagination,
calls to you like the wild geese, harsh and exciting-
over and over announcing your place
In the family of things.

—"Wild Geese," Mary Oliver (via borgevino)

(Source: commovente, via aseparatethought)

Post von Reinhard

astefanowitsch:

Reinhard Mohr ist der Meinung, wir sollten einfach mal die Fresse halten. Denn wir haben es so gut, wie lange nicht mehr. Das „wir“, das die Fresse halten soll, das sind natürlich wir. Also die anderen. Die, die nicht Reinhard Mohr sind. Das „wir“, dem es so gut geht, wie lange nicht mehr, dass sind wir alle. Auch Reinhard Mohr. Also, eigentlich nur Reinhard Mohr und andere, die wie er sind. Männer, halt. Deutsch und weiß. Im besten Alter. Deutsche weiße Männer im besten Alter, die ihren komfortablen Lebensunterhalt damit bestreiten, zum tausendundersten Mal den selben geistigen Sondermüll ins Feuilleton zu kippen.

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In das Feuilleton der WELT. Der WELT, in der noch Vernunft und Ordnung herrscht, und von der aus deutsche weiße Männer im besten Alter die „hysterische Republik Deutschland“ beobachten können. In der so hysterische Leute leben. Leute, die sich mit der Welt beschäftigen. Der echten Welt, nicht der WELT. Aber den Unterschied kennt Reinhard Mohr nicht. Und was er nicht kennt, das gibt es nicht.

Deshalb lacht er laut über die Angst der Deutschen vor den „‚Chlorhünchen‘ … die uns angeblich das geplante Freihandelsabkommen bescheren wird.“ Was uns das Freihandelsabkommen tatsächlich beschert, weiß Reinhard Mohr nicht: Die endgültige Macht der Wirtschaft über die Politik. Das betrifft Leute wie ihn auch gar nicht, denn wenn es der Wirtschaft gut geht, geht es auch ihm gut. Politik stört da nur, denn am Ende würde die sich vielleicht doch noch mal um Menschen kümmern, die nicht wie Reinhard Mohr sind, und das ginge dann ja auf Kosten von Reinhard Mohr.

Und die Chlorhünchen müsste er auch nicht essen, wenn sie wirklich kämen, den er kann sich einfach ein normales Hünchen kaufen. Ohne Chlor. Für viel Geld, dass er dafür bekommt, dass er die Welt ignoriert und die WELT volltextet. Auch über „Pflegenotstand und Altersarmut, Klimakatastrophe und Gentrifizierung“ und „die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich“ kann er nur lachen. Denn das alles passiert ja nur den anderen. Denen, die anders sind als er. Die in der Welt leben müssen.

Und weil Reinhard Mohr schon so lange in der WELT lebt, kann er auch dort lachen, wo sein Geld ihm nichts nützen wird. Bei den Antibiotika-Resistenzen, zum Beispiel. Die findet er so amüsant, dass er gar nicht nachgeschlagen hat, was das eigentlich heißt: „Antibiotika“. Oder „Resistenz“. Wird schon nicht so schlimm sein, denn, so beobachtet Reinhard Mohr messerscharf, „Waldsterben und Ozonloch“ spielen ja auch keine Rolle mehr. Und die hat er damals auch nicht nachgeschlagen. Weiß auch nicht, dass es nicht Leuten wie ihm zu verdanken ist, dass es damit nicht ganz so schlimm gekommen ist. Sondern Leuten, die in der Welt leben, und sich um so etwas kümmern.

Die große Koalition, die macht alles genau richtig, findet Reinhard Mohr. Richtig für ihn. Nur die Rente mit 63, die findet er doof. Die braucht er nicht. Also braucht sie niemand. Am Ende wird die noch aus seiner Tasche bezahlt. Dann müsste er noch mehr gedankenlosen Textabfall produzieren. Da käme selbst er nicht hinterher.

Und nicht-weiße nicht-Männer, die findet Reinhard Mohr auch nicht gut. Also, sie würden ihn nicht stören. Wenn sie halt einfach mal die Fresse halten würden. Sich nicht so haben, wenn ein bezwitscherter Altpolitiker ihr Dirndl lobt. Wenn sie die Sprache in Ruhe lassen würden. Reinhard Mohrs Sprache, in der Wörter „er“ und „Professor“ alle Menschen bezeichnen können, unabhängig von ihrem Geschlecht. Also, solange es das Geschlecht von Reinhard Mohr ist, versteht sich. Wenn sie aufhören würden, mit der Sprache zu spielen, sich Professorx zu nennen, auszuprobieren, ob es irgendwo auch einen Platz für sie geben könnte.

Denn den Platz braucht Reinhard Mohr natürlich selber. Da sitzt er jeden Abend und isst sein „Zigeunerschnitzel“. Und findet das gut. Denn er ist ja kein Zigeuner, also warum müssen andere unbedingt darauf bestehen, Zigeuner zu sein. Und warum müssen die auch noch das Wort Zigeunerschnitzel kritisieren? Das ist doch sein Wort. Und schließlich heißt er Mohr, also kennt er sich ja wohl aus, wenn es um diskriminierende Sprache geht.

Und dann noch diese Menschen, die unbedingt alles differenziert sehen wollen, statt auf unsere amerikanischen Freunde zu vertrauen. Also, nicht „unsere“ Freunde in der Welt, sondern „unsere“ Freunde in der WELT. Die mag Reinhard Mohr auch nicht. Wer keinen Krieg mit Russland will, der liegt wohl insgeheim Putin zu Füßen, glaubt Reinhard Mohr. Und soll halt einfach mal die Fresse halten.

Wir alle sollen einfach mal die Fresse halten, damit es Reinhard Mohr in Ruhe so gut gehen kann, wie schon lange nicht mehr.

Leider haben wir keine Ahnung, wie man die Fresse hält, Reinhard Mohr.

Mach es uns doch bitte vor.

The Invisible Crime

internationalwomensinitiative:

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Rape has been the invisible crime in armed conflicts throughout human history. It has been silently perpetrated within a realm of impunity. We can read about the war battles, the winners and the defeated, figures of the dead, the missing, but it is unlikely that we will read about the…

(via aseparatethought)

Someone, she knew, had once said of a dangerous woman, that when she entered the room every woman kept her husband on the leash. It was Sylvia’s pleasure to think that, before she went out of that room, all the women in it realised with mortification – that they needn’t! For if coolly and distinctly she had said on entering: ‘Nothing doing!’ as barmaids will to the enterprising, she couldn’t more plainly have conveyed to the other women that she had no use for their treasured rubbish.

Either let Sherlock and John have a platonic, loving friendship, which only relative strangers would have reason to misinterpret. Or if there is actually something more between them, something that would justify a person as close to them as Mrs Hudson making that leap, then go ahead and give that idea the actual exploration it deserves in this day and age. The only-joking-or-are-we pussyfooting around it is getting tired.

—Digital Spy’s review of Series 3 [x] (via cumberbear)

(via sherlockholmeson)