„Das ist nicht mein Problem“ – die irrsinnige Rezeptpflicht für die Pille danach | Kleinerdrei
Es ist Freitagnachmittag und eine Freundin braucht die Pille danach. Sie geht in das Hospital zum Heiligen Geist in Frankfurt, ein Krankenhaus mit Notambulanz, das gleiche in dem sie aus dem gleichen Grund vier Jahre zuvor schon war. Sie rechnet damit vor 20 Uhr mit dem Rezept in einer Apotheke sein zu können, das Medikament dort abholen zu können.
„Du musst dich regelrecht vergewaltigen lassen, denn so fühlt sich das für mich an, das ist der Grund nach dem mich niemand gefragt hat, der Grund weshalb ich diese Untersuchungen hasse.“
Hin- und hergerissen zwischen der Freude, die es immer macht, so einen gelungenen Beitrag zu lesen, und wütender Fassungslosigkeit, weil man über sowas immer noch diskutieren muß und das immer noch nicht rezeptfrei, problemlos und unbeschämt geht.
Ich bin ja gerade auf der Suche nach einem neuen Frauenarzt/ einer neuen Frauenärztin. ‘Wie halten Sie es denn mit der Pille danach?’ Kommt direkt mit auf die Liste der Fragen. Und wenn mir die Antwort nicht gefällt werde ich aufstehen und woanders hingehen.


